Völkische Kurden tragen Konflikt nach Wien

Völkische Kurden tragen Konflikt nach Wien

Völkische Kurden tragen Konflikt nach Wien

Völkische Kurden tragen Konflikt nach Wien

Seit vier Tagen leben völkische Kurden zusammen mit linken Gruppen sowie der Antifa ihren importierten Konflikt aus der Türkei und dem Irak auf österreichischen Straßen in Wien aus. Die Quittung dafür wird aber den Türken ausgestellt. Ist die österreichische Regierung noch ganz bei Trost?

Am Montag wurde der türkische Botschafter in Wien, Ozan Ceyhun, ins Außenministerium in Wien zu einem Gespräch eingeladen. ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg forderte Ceyhun auf, Demonstranten in Zukunft nicht mehr als Unterstützer von Terrororganisationen zu bezeichnen. 

„Demonstranten als Unterstützer von Terrororganisationen zu bezeichnen ist eine Diktion, die wir ablehnen. Der Minister hat dringend gefordert, solche Aussagen künftig zu unterlassen. Das Recht auf Versammlung- und Meinungsfreiheit ist in Österreich ein hohes Gut“, hieß es in der Mitteilung des österreichischen Außenministeriums. Der Botschafter wurde desweiteren gebeten, einen „Beitrag zur Deeskalation“ zu leisten, „anstatt Öl ins Feuer zu gießen“. Zudem betonte Schallenberg: „Es ist in unser aller Interesse, dass kein Import ausländischer Konflikte nach Wien stattfindet.“

Schallenberg scheint wohl geflissentlich zu übergehen, dass die Unterstützer einer Terrororganisation seit vier Tagen ihren Konflikt auf österreichischen Straßen austragen, den sie aus dem Irak importiert haben. Die Demonstrationen finden seit der Neutralisierung von drei Frauen der "Kongra Star" im Norden des Iraks statt. Die "Kongra Star" (Kongreya Star) ist ein Ableger der Terrororganisation PKK, die von der Türkei als Terrororganisation betrachtet wird.

Schallenberger hat ganz bestimmt eine andere Bezeichnung für Unterstützer einer sogenannten Frauenorganisation, die unter der Egide der PKK mit terroristischen Mitteln einen Staat im Staat etablieren will, dabei irakisch-christliche, jesidische wie auch turkmenische Minderheiten verfolgt, unterdrückt, sie als Schutzschild missbraucht und terrorisiert.

Wenn Schallenberger so sehr auf das Demonstrationsrecht pocht, einer völkisch-kurdischen Sympathiebewegung das Demonstrationsrecht nicht absprechen will, wieso ist man dann so sehr darauf erpicht, das Gegendemonstrationsrecht der Türken zu beschneiden? Wenn aus den Reihen der türkischen Gegendemonstranten Gewalt ausgeübt wird, haben die Polizeibehörden zu handeln; wie sie auch die gewalttätigen Ausschreitungen von völkisch-kurdischen Demonstranten unterbinden müssen.

Aber einen Konflikt haben die völkisch-kurdischen Demonstranten importiert und tragen das seit Jahren auf österreichischen Straßen aus, nicht die Türken. Letztere reagieren nur auf diesen importierten Konflikt, auf die die österreichische Regierung seit Jahren nicht reagiert. Was ist denn passiert, dass die österreichische Regierung nun in Hysterie verfällt und reagiert?

Wenn Polizeibehörden, Medien und die Politik, bei Ausschreitungen von völkisch-kurdischen Demonstranten, bei zeigen von verbotenen Symbolen, seit Jahren beide Augen zudrücken, aber bei einem "Wolfsgruß" unter türkischen Gegendemonstranten hellhörig und kurzschnappatmig werden, wirft das konkrete Fragen auf. 

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