Kein Fußbreit der völkisch-kurdischen PKK in Wien!

Kein Fußbreit der völkisch-kurdischen PKK in Wien!

Seyran Ates solidarisiert sich mit Berivan Aslan zu der Demonstration in Wien

Seyran Ates solidarisiert sich mit Berivan Aslan zu der Demonstration in Wien

In Wien-Favoriten sind am Mittwochabend bei einer Kundgebung sowie Gegendemonstration völkisch-kurdische PKK-Anhänger sowie Türken aneinander geraten. Berîvan Aslan, Politikerin der Grünen, scheint angesichts der ausgebliebenen Solidarität zugunsten der völkischen Kurden ziemlich gerädert zu sein. Nur die Sektenanführerin Seyran Ates, solidarisiert sich mit Aslan aus Deutschland heraus; selbstverständlich in einem anderen Kontext, das ihr selbst Publicity einbringt. Beide poltern gegen die Gegendemonstranten, bezeichnen sie rundweg als "Ultranationalisten" und sprechen der Gruppierung somit die demokratische Teilhabe ab.

Seyran Ates und Berivan Aymaz haben aber ein Problem bei ihrem Rundumschlag: ihre politischen Ansichten tangieren weder die Türkei, noch deren Außenpolitik im Irak oder Syrien und schon gar nicht den Konflikt mit der PKK. Das selbe Problem haben ja Politiker und Aktivisten, die hier in Europa seit Jahrzehnten den "bewaffneten Kampf" in der Türkei, im Irak oder in Syrien aktiv unterstützen und diese türkische Konflikte auf Deutschlands oder Österreichs Straßen auszutragen. Sie sollten ihren "Kampf" dort fortsetzen, wo es stattfindet; nicht in Wien oder Berlin.

Berîvan Aslan hat aber noch ganz andere Probleme. Einerseits muss sich die PKK-Verherrlicherin auch noch von heimischen Wienern sowie Österreichern mit vorwerfen lassen, dass sie Menschen unterstützt, die ihre Konflikte aus ihrem Ursprungsland mitbringen und hier mitunter mit Gewalt austragen. Andererseits hat Sie inzwischen begriffen, dass die von der türkischen Community erwartete Solidarität trotz alledem ausbleibt; nach dem sie diesen vergeblich und in einem Machtwort über Twitter eingefordert hat.

2016 - Völkische Kurden besetzen Parteizentrale der sozialdemokratischen Partei SPO in Wien
2016 - Völkische Kurden besetzen Parteizentrale der sozialdemokratischen Partei SPO in Wien

Eine Gegendemonstration ist aber ein verfassungsrechtlich garantiertes Recht - auch für Türkischstämmige, wovon die völkisch-kurdischen PKK-Sympathisanten wie auch die Antifa all zu gerne selbst oft Gebrauch machen. Zum ersten Mal entstand eine Gegendemonstration in Wien aus dem Stand heraus von Seiten der Türken und Türkischstämmigen. Hunderte Türken und Türkischstämmige skandierten gegen die Terrororganisation PKK sowie ihre Anhänger, die sich angeschickt hatten, in Wien ihren verkorksten "Kampf" fortzusetzen bzw. sich damit zu solidarisieren und auf Österreichs Straßen aufzuführen.

Völkische Kurden in Wien am 25. Juni 2020
Völkische Kurden in Wien am 25. Juni 2020

Der völkisch-kurdischen PKK und ihren Gesinnungsgenossen darf man in Wien oder in einer anderen europäischen Großstadt ungestört kein Podium mehr bieten. Das sollen sie gefälligst dort machen, woher der Konflikt kommt; in der Türkei, im Irak oder in Syrien. Da gehören solche Konflikte ausgetragen, nicht in Wien oder in Berlin. Daran halten sich die Türkischstämmigen, so lange das auch von allen anderen umgesetzt wird.

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