Frankreich, Europa und ihre Allüren der Kolonialzeit

Frankreich, Europa und ihre Allüren der Kolonialzeit

Frankreich, Europa und ihre Allüren der Kolonialzeit

Frankreich, Europa und ihre Allüren der Kolonialzeit

Deutschland und Frankreich drohen mit der Bestrafung der Türkei, die in Libyen die UN-anerkannte Regierung unterstützt. Beim Streit um Bohrrechte in der Ägäis stärken der französische Präsident Emmanuel Macron sowie die EU öffentlich den Rücken Griechenlands und Zyperns, weisen die Ansprüche des NATO-Partners Türkei jedoch kategorisch zurück und drohen mit Sanktionen.

Um zu verstehen, warum Frankreich sowie die Europäischen Partner so reagieren, wie sie reagieren, muss man ihre koloniale Geschichte kennen, die bis heute nachwirkt.

Im Nordosten Südamerikas kann man europäischen Boden betreten. Darauf verweist ein blaues Willkommen-in-der-EU-Schild mit zwölf gelben Sternen hin. Über 22 Flugstunden von Brüssel entfernt, befindet sich ein Teil der EU. Man zahlt daher mit Euro. Und auch beim Handy gilt das EU-Roaming, bei dem man Freiminuten und Daten des Handyvertrags ohne Aufpreis nutzen kann. Wie kann das sein?

Nun Französisch-Guayana, das so groß ist wie Österreich, ist bevölkert von absolut frankophilen Menschen. Sie lieben französische Chansons, sind begeisterte Anhänger des französischen Existentialismus und des französischen Film noir. Den hochgeschlossenen schwarzen Rollkragenpulli a la Satre entdeckte man auch im Dschungel als angemessenes Bekleidungsstück.

Da ist es verständlich, dass die Amtssprache französisch ist und der Präsident Macron heißt. Böse Zungen behaupten, dass der kulturelle Koitus fremd motiviert gewesen sei und das Land sich wie Martinique, Réunion, Guadeloupe, Mayotte und Französisch-Polynesien nicht von seinem einstigen Kolonialherren lossagen durfte.

Nein, es ist einfach die Liebe zur französischen Kultur. Die Frankophonie ist ein Kampf, ein Kampf für Werte, ein Kampf für die Kultur, ein Kampf für Diversität. Warum sollte man nicht ein besserer Neger sein wollen?

Wenn Macron zusammen mit der Europäischen Union der Türkei mit Sanktionen und weiteren EU-Maßnahmen droht, dann alleine aus humanistischen und moralischen Gründen, denen er sich als Führer der Franzosen und Partner der, Europäer verpflichtet fühlt.

Es kann und darf daher nicht sein, dass die Türkei in einem ehemaligen Kolonialbesitz der Europäer, die rechtmäßige Regierung unterstützt. Es kann und darf auch nicht sein, dass der türkische Aggressor Seegrenzen für griechische Insel, die sich 2-3 Kilometer vor der türkischen Küste befinden, ernsthaft anzweifelt.

Deutschland und Frankreich drohen mit der Bestrafung der Türkei, die in Libyen die UN-anerkannte Regierung unterstützt. Beim Streit um Bohrrechte in der Ägais stärken der französische Präsident Emmanuel Macron sowie die EU öffentlich den Rücken Zyperns und weisen die Ansprüche des NATO-Partners Türkei kategorisch zurück.

Um zu verstehen, warum Frankreich sowie die Europäischen Partner so reagieren, wie sie reagieren, muss man ihre koloniale Geschichte kennen, die bis heute nachwirkt.

Im Nordosten Südamerikas kann man europäischen Boden betreten. Darauf verweist ein blaues Willkommen-in-der-EU-Schild mit zwölf gelben Sternen hin. Über 22 Flugstunden von Brüssel entfernt, befindet sich ein Teil der EU. Man zahlt daher mit Euro. Und auch beim Handy gilt das EU-Roaming, bei dem man Freiminuten und Daten des Handyvertrags ohne Aufpreis nutzen kann. Wie kann das sein?

Nun Französisch-Guayana, das so groß ist wie Österreich, ist bevölkert von absolut frankophilen Menschen. Sie lieben französische Chansons, sind begeisterte Anhänger des französischen Existentialismus und des französischen Film noir. Den hochgeschlossenen schwarzen Rollkragenpulli a la Satre entdeckte man auch im Dschungel als angemessenes Bekleidungsstück.

Da ist es verständlich, dass die Amtssprache französisch ist und der Präsident Macron heißt. Böse Zungen behaupten, dass der kulturelle Koitus fremd motiviert gewesen sei und das Land sich wie Martinique, Réunion, Guadeloupe, Mayotte und Französisch-Polynesien nicht von seinem einstigen Kolonialherren lossagen durfte.

Nein, es ist einfach die Liebe zur französischen Kultur. Die Frankophonie ist ein Kampf, ein Kampf für Werte, ein Kampf für die Kultur, ein Kampf für Diversität. Warum sollte man nicht ein besserer Neger sein wollen?

Wenn Macron zusammen mit der Europäischen Union der Türkei mit Sanktionen und weiteren EU-Maßnahmen droht, dann alleine aus humanistischen und moralischen Gründen, denen er sich als Führer der Franzosen und Partner der, Europäer verpflichtet fühlt.

Es kann und darf daher nicht sein, dass die Türkei in einem ehemaligen Kolonialbesitz der Europäer, die rechtmäßige Regierung unterstützt. Es kann und darf auch nicht sein, dass der türkische Aggressor Seegrenzen für griechische Insel, die sich 2-3 Kilometer vor der türkischen Küste befinden, ernsthaft anzweifelt.

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