“Ich kann nicht atmen”; in der deutschen Irrenanstalt!

“Ich kann nicht atmen”; in der deutschen Irrenanstalt!

Nilüfer T. ist seit 7 Monaten in der Hand der völkisch-kurdischen Terrororganisation PKK

Nilüfer T. ist seit 7 Monaten in der Hand der völkisch-kurdischen Terrororganisation PKK

Nilüfer T. ist seit 7 Monaten in der Hand der völkisch-kurdischen Terrororganisation PKK. Ihre Mutter Maide T. protestiert seit drei Monaten ziemlich alleine vor dem deutschen Bundestag. Zuvor stand die Mutter für die Freilassung der 20-jährigen drei Monate vor dem PKK-nahen Verein „Navenda Kurdistan“ in Berlin; ohne Erfolg, weil weit und breit keine Menschenseele und der Verein deshalb auf sie pfeift.

Das steckt wie eine Klobrille im Hals, wenn ich dann die Mutter ganz alleine und einzig in türkischsprachigen Meldungen erhaschen kann. Es ist schlimm genug, dass kein Medium, kein Politiker, kein Sozialist oder Frauenrechtler, der Mutter Maide T. zur Seite stehen und sich mit ihr solidarisieren will. Hat Sie etwa die Krätze oder was ist mit euch Aktivisten nun los?

Es ist mir aber unverständlich, weshalb die türkische Community zwar hin und wieder psychisch da ist, aber physisch nicht wahrnehmbar ist. 

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Die österreichische Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) hält das "Kopftuch bei Kindern" für "ein ideologisches Symbol". Als ob im reifen Alter demnach das sogenannte "Symbol" sich auf dem Kopf verflüchtigt!

Das braune Hintergrundrauschen in der österreichischen ÖVP und der Grünen im zweiten Kabinett von Kurz, ist jetzt und vor allem auch mit den Grünen noch deutlicher zu hören als in der ersten Kurz-Bundesregierung. Mit den Grünen wird es ja immer interessanter.

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SPD-Bundestagsabgeordneter Helge Lindh sucht den Dialog mit islamischen Gemeinden und Verbänden demnächst in einer Diskussionsrunde mit der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Thema des Abends: "Rassismus von Solingen bis Hanau".

Sektenanführerin Seyran Ates ist in Twitter in die Presche gesprungen, um Lindh und die SPD vor dem seit mehr als zwei Dekaden verstorbenen "Antisemiten" Necmitten Erbakan und vor der früher teilweise vom Verfassungsschutz beobachteten IGMG zu warnen bzw. deshalb an die Schienbeine zu treten.

Ates sieht bei Lindh ein erhebliches Glauwürdigkeitsproblem. Die Sektiererin hat aber selbst ein erhebliches, ja sogar gravierendes Glaubwürdigkeitsproblem. Die selbstbekennende Frauenrechtlerin beanspruchte von einem Bordellbetreiber Privatkredit; was sie erst auf langwierigen Druck hin als Fehler eingestand. Wieso eigentlich? Weil die freien zart betuchten Damen doch nicht frei sind?

Zum anderen hatte die Rechtsanwältin Ates am 13. November 2018 im Wiener Kursalon Hübner, keine Berührungsängste, sich mit dem österreichischen Rechtspopulisten und früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) grinsend ablichten zu lassen und gemeinsam mit 500 Gästen beim Vortragsabend über den sogenannten "politische Islam und seine Gefahren für Europa" zu sinnieren.

Zwar betonte Ates während des Vortrags auch, man müsse mit den islamischen Gemeinden und Verbänden den Dialog suchen, aber das ändert nun mehr nichts daran, dass sie selbst ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsproblem hat, wenn Sie Lindh und der SPD unter der geballten Hand vordiktiert, mit diesem oder jenem islamischen Verband nicht in den Dialog zu treten; schließlich gibt es für Ates, nur eine einzige islamische Gemeinde in Deutschland, und das ist ihre eigene kleine, verkümmerte Sekte.

Und zuletzt gibt es noch ein antisemitisches Buch aus dem Stürmer-Verlag (erschienen 1941), dass die Sektenanführerin bislang geflissentlich ignoriert, um ihrer Glaubwürdigkeit nicht vollends beraubt zu werden. Darin eine Widmung von Heinz-Christian Strache mit antisemitischem Inhalt.

Ates hat aber nicht nur ein "antisemitisches" Problem an der Backe, sondern auch ein "nationalistisches" sowie "fundamentalistisches" Problem. Ali Ertan Toprak, der die völkisch-kurdischen Ideale in Deutschland mit Händen und Füßen vertritt, ist ein gern gesehener politischer Gast von Ates. Und die wüsten arabischen Wahabiten lachen sich derzeit auch herzlich ins Fäustchen, angesichts der akkuraten deutschen Wertarbeit von Ates, gegenüber dem sufi-sunnitisch-geprägten Islam aus der Türkei.

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Ausgerechnet jetzt, wo die "Black Lives Matter" angesichts der ausufernden Gewalt in den USA, Solidarität nötig hätten, fallen die chaldäischen Katholiken den Afroamerikanern bzw. den "people of color" in den Rücken. Unter Twitter beschweren sich die @Chaldean_People über 30 Jahre Mord und Totschlag in Detroit durch Afroamerikaner und fordern diese auf, die Unruhen zu stoppen.

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht!

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Die Basketball-Bundesliga untersagt ihren Profis während des Spielbetriebs ähnliche Protestaktionen wie zuletzt in der Fußball-Bundesliga. Prompt hagelt es heftige und stürmische Kritik im Netz. 

Ja was denn nun liebe deutsche Community? Bei Mesut Özil oder Ilkay Gündogan springt ihr an die Decke und gerät in Schnappatmung, weil sie sich einzig und allein mit Erdogan ablichten ließen und jetzt, wo die Basketball-Bundesliga den Profi-Spielern einen politischen Maulkorb verpasst, ist es ein Skandal?

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Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine rechtsextreme Gesinnung und zählen zu den sogenannten Gefährdern. FDP-Innenpolitiker Gregor Strasser fordert daher die zügige Einführung der Gefährderprognose-Software „Radar rechts". 

Wundert euch aber nicht oder versucht nicht die Software wegen Fehlalarmen zu korrigieren oder neu zu justieren, wenn diese Radar-Software im Einsatz ständig einen Dauerton abgibt; vielleicht sogar überlagert von Hintergrundrauschen!

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Am 12. Januar 2019 erstickte der Grieche Aristeidis L. in Gewahrsam der Berliner Polizei. Danach gab es keine Demos und keine Berichte wie nach #GeorgeFloyd; von den anderen vorherigen Gewalt- und Tötungsdelikten mal abgesehen, gibt es noch viel mehr Leichen im Polizei-Keller. Eine Kolumne zum Umgang vieler Medien mit der deutschen Polizei und Gewalt gegen "people of others" ist jetzt in der TAZ zu lesen. 

Offenbar hat man sich in Deutschland jetzt selbst wieder entdeckt. Muss sich ja anfühlen wie der erste Erguss oder der erste Kuss!

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Maximilian Popp und Oliver Mayer-Rüth ertragen es offenbar nicht, dass der türkische Mäzen Osman Kavala seit fast 1.000 Tagen im Gefängnis sitzt. Sie verweisen unter anderen auf die Intendantin Shermin Langhoff und dem Regisseur Fatih Akin, die um die Gesundheit von Kavala besorgt sind und seine unverzügliche Freilassung fordern.

Offenbar haben die zwei Journalisten und zwei Künstler noch nicht mitbekommen, dass die Insassen von türkischen Gefängnissen in puncto Coronavirus sicherer sind, als die Menschen, die in deutsche Altenheime, Gefängnisse oder Flüchtlingsunterkünfte deportiert wurden und dort festgesetzt werden, damit sie reihenweise erkranken oder tot umfallen.

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